Herdprämie



Zum Unwort des Jahres 2007 ist der Begiff «Herdprämie» gewählt worden. Ärgerlich ist insbesondere der Versuch, alle Frauen - darunter auch solche, die der Kindererziehung zuliebe ihre Karriere unterbrechen oder aufgeben - zu «Heimchen am Herd» zu degradieren.

 

Genauso verwerflich wäre es, die Finanzierung einer Krippenerziehung als «Emanzensubvention» zu diffamieren. Inzwischen gibt es ein ganzes Wortfeld, das die Diffamierungsabsicht ebenfalls deutlich werden lässt. Dazu gehören u. a. die Varianten «Aufzuchtprämie», «Gluckengehalt» und  «Schnapsgeld».